Familie geht mit echten Hot Wheels viral und erregt Aufmerksamkeit von Mattel

Eduardo Matteuzzi (alias Dulk) mit seiner Frau Ligia und Sohn Enrico (Pressefoto)
Eduardo Matteuzzi (alias Dulk) mit seiner Frau Ligia und Sohn Enrico (Pressefoto)

Familie wird durch gestylte Autos zum Gesprächsthema

Wer sieht, wie selbstverständlich Eduardo Matteuzzi auf seinen sozialen Netzwerken eine humorvolle Version des unglaublichen Hulk spielt, kann kaum glauben, dass seine heutigen 1,6 Millionen Follower ein relativ neuer Erfolg sind. Noch vor wenigen Jahren führte er ein ruhiges Leben in Praia Grande (SP).

„Bevor ich bekannt wurde, arbeitete ich mit Importen und kaufte auch Autos bei Auktionen, um sie weiterzuverkaufen. Mit der Zeit wurde der Import wegen der hohen Gebühren unrentabel, also blieb ich bei den Auktionswagen. Ich hatte zeitweise bis zu 12 Fahrzeuge“, erzählte er UOL Carros.

Der große Wendepunkt kam vor drei Jahren bei einem Besuch im Beto Carrero World in Santa Catarina. Dort war sein Sohn Enrico begeistert von einer Show mit echten Autos, die wie Hot Wheels-Spielzeuge gestylt waren.

Der Junge, der durch seine Mutter Ligia – eine langjährige Liebhaberin der Marke – bereits Fan der kleinen Autos war, bat seine Eltern um ein Auto wie das aus der Show.

Da die Familie einen verspielten Geist hatte und finanziell gut aufgestellt war, kauften sie einen Mini Cooper S Roadster von 2013 (laut Fipe-Tabelle ca. R$ 128.259 wert) und ließen ihn mit Hilfe eines Freundes in auffälligen Farben und Hot-Wheels-inspirierten Aufklebern personalisieren, bevor sie ihn Enrico schenkten.

Was als ausgefallenes Geschenk begann, entwickelte sich zu einer einzigartigen Gelegenheit, die das Leben der Familie komplett veränderte. Heute widmen sie sich der Content-Erstellung mit drei individuell gestalteten Autos.

Sobald Enricos orangefarbener Mini (den er natürlich nicht selbst fährt) auf den Straßen unterwegs war, zog er alle Blicke auf sich. Auf TikTok ging ein Video viral, das eine Influencerin aus Praia Grande – die Eduardo gar nicht kannte – von dem Auto aufnahm und es als „Traum“ beschrieb.

Die Bekanntheit wuchs rasant, das Auto wurde auf Hot-Wheels-Fanseiten weltweit gefeiert, was Influencer aus São Paulo anzog, die Inhalte mit dem Fahrzeug erstellen wollten.

Als das Interesse gerade abzuklingen schien, geriet der Mini Cooper durch den Neymar-Doppelgänger Eigon Oliveira wieder in den Fokus. Er fuhr mit dem Auto in ein Einkaufszentrum in Guarujá und löste dort einen Fan-Ansturm aus.

Angespornt durch den Erfolg beschloss Eduardo, die Sammlung zu erweitern. Er wählte seinen eigenen Mercedes-Benz GLE (ca. R$ 230.000 wert) und investierte über R$ 150.000 in dessen Optik, wobei er ihn mit einem Brabus-Kit robuster gestalten ließ. Der neue grüne Look brachte ihm den Vergleich mit dem Hulk ein.

Begeistert stieg auch Ehefrau Ligia mit ein und erhielt einen pinken Mini Cooper – damit war die „Hot-Wheels-Familie“ geboren.

Schon für sich genommen sorgten die Autos überall für Aufsehen – ob in São Paulo oder Rio de Janeiro. Doch die Familie ging noch weiter: Sie schufen Charaktere mit bunten Kostümen und Persönlichkeiten, inspiriert von den Fahrzeugen. Einer der Highlights ist „Dulk“, eine witzige Art Hulk, der auf den Straßen mit dem grünen Mercedes Sketche spielt.

Die Popularität stieg weiter, als die Autos in Musikvideos von MCs Daniel und Ryan SP auftauchten und bei Kooperationen mit Content Creators wie Michel Elias (bekannt für Fast-&-Furious-Nachstellungen) und Vini Teófilo, dessen Kinderkanal 7,5 Millionen Abonnenten zählt.

Entgegen der Erwartungen vieler reichte Mattel – Eigentümer der Marke Hot Wheels – keine Klage ein, sondern unterstützte die Familie. Sie wurden zu einer offiziellen Markenveranstaltung eingeladen – laut Eduardo einer der bewegendsten Momente der ganzen Geschichte.

„Wir kamen verkleidet: ich als Hulk, meine Frau im rosa Overall mit blauer Bluse. Die Schlange für Fotos mit uns war 100 Meter lang, voller emotionaler Kinder, die uns umarmten und sagten, sie liebten uns. Wir waren vier Stunden dort – unvergesslich“, erinnert er sich.

Seitdem investiert die Familie noch mehr in ihr künstlerisches Talent, insbesondere in Eduardos Rolle als „Dulk“ – eine Berufung, die ihn schon seit seiner Kindheit begleitet. „Ich habe es immer geliebt zu spielen, nachzuahmen, Quatsch zu machen. Früher nannten sie mich verrückt, heute nennen sie mich Künstler“, sagt er.

Der Ruhm ebnete den Weg für neue Projekte, etwa eine TV-Show bei einem lokalen SBT-Sender. Heute sichert der Content aus den sozialen Medien den Lebensunterhalt der Familie.

„Das ist unbezahlbar“, sagt Eduardo, der sogar ein Angebot von R$ 1 Million für den grünen Mercedes ablehnte – in den bereits über R$ 650.000 investiert wurden.

Der nächste Schritt könnte noch symbolischer sein: Mattel erwägt, Miniaturversionen der Familienautos herauszubringen – eine Spielzeugversion dessen, was einst als Spiel begann. Eine wahre Verschmelzung von Fantasie und Realität.

Quelle und Bilder: UOL / Instagram @minicooper.hotwheelss. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.

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